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Raspberry Pi 3 und das Waveshare 3.5

3 Okt

oder auch: Scotty mach mal das Display an 

(Eine Merkliste fürs nächste Mal)

0. Der Auftrag:

Es begab sich, dass meine Cheffin zu mir kam mit den Worten: … du kennst dich doch am Computer aus!

Hintergrund ist die um- bzw. Neugestaltung unseres Freizeitbereiches, speziell das ehemalige Internetcafe. Dort sollen auf einem großen Bildschirm die aktuellen Freizeitangebote als Diashow laufen. Mein Lieblingsadmin warf zu diesem Thema ein Intel-NUC ins Rennen. Ein nettes Teil mit mehr als ausreichend Rechenpower dafür. 

Aber als „Minimalist“ kommt mir dies als absolute Verschwendung vor, nur um mit Chromium im Kioskmodus ein paar Bilder anzuzeigen. Daher war dies dann der willkommene Anlass mir auch noch einen Raspberry Pi 3 zuzulegen. 

Da dieser später noch weitere Verwendung im Auto finden soll, wurde noch flugs ein entsprechendes Display dazu geordert…

1. Materialsammlung:

Nach zwei Tagen war dann endlich alles da:

  1. Raspberry Pi 3 (ebay, rasppishop, ca. 40 €)
  2. TFT 3.5 Zoll 320×480 Pixel mit Touchscreen, Plastikstift und miniDVD
  3. 3x Kühlkörper aus Alu zum aufkleben auf die Chips (2x Oben, 1x Unten)
  4. Durchsichtiges Plexiglas Gehäuse zum zusammenstecken (ebay, alles zusammen ca. 17 € plus 5 € Versand)

Später kam dann noch eine schnelle SD-Karte (Samsung, 32GB Evo+, 12 €) dazu, hatte ich vergessen…

2. Sichtung der Einkäufe: 

Zum RasPi kann ich nicht viel sagen, Originalverpackung… was will ich mehr, ditto das Display.

Das Gehäuse ist wohl wie so oft mit dem Lasercutter geschnitten, Schutzfolien auf beiden Seiten, insgesamt sauber und passgenau. Schnell war der RasPi3 dann auch ins Gehäuse eingepackt, wobei mir dann schon beim Zusammenbau aufgefallen ist, dass das Set nicht ganz zu Ende gedacht ist.

Will man das Display zusammen mit dem Gehäuse verwenden, so darf die „Deckplatte“ nicht verwendet werden, da dort dann das TFT sitzt. Für das nachträgliche aufstecken auf das komplett zusammen gebaute Gehäuse sind die Steckverbindungen zu kurz. Andererseits passt das Gehäuse sauber um das Display wenn es ohne Deckplatte zusammen gesetzt wurde.

Die Verbindungen für USB, Netzwerk und miniSD-Karte sitzen gut. 

Aber: Die Aussparungen die miniUSB-Stromversorgung sind für meine Kabel alle zu klein. Der Stecker passt nicht da er zu groß für die Aussparung ist. 

Fazit: Der RasPi muß wieder raus aus dem Gehäuse.

3. Software:

Raspbian (mit PIXEL und Kernel 4.4) war schnell auf er Platte und mit dd auf die SD-Karte gebracht. Zuvor musste noch die xxx.img.xz Datei mit unxz entpackt werden. Das passende Ziel war schnell mit sudo fdisk -l oder lsblk gefunden.

Aternativen: gnome-disks oder Startmedium erstellen

Nach dem ersten Start kommen die üblichen Schritte:

  1. Startmedium vergrößern (Menü -> RasPi Config bzw. Terminal -> sudo raspi-config). Eventuell macht das System dies auch automatisch beim ersten Start. 
  2. REBOOT! (sudo reboot)
  3. Sprache, Tastatur, Locales etc einstellen. Geht komplett auch über das grafische Tool oder sein Terminal Equivalent.
  4. Zur Sicherheit: REBOOT!
  5. sudo apt update && sudo apt upgrade

So das wars, wenn man nun am normalen Monitor arbeiten will. Geht erwartungsgemäß recht flott, sogar YouTube mit 360p war an meinem FullHD Monitor ok.

To be continued… (jetzt nur als kurze Merkliste)

4. Hardwarespielerei:

Section „Device“
  Identifier „myfb“
  Driver „fbdev“
  Option „fbdev“ „/dev/fb1“
EndSection

  • -> /etc/X11/xorg.conf.d/99-fbdev.conf
  • Zum einfachen Umschalten 2. conf mit /dev/fb0 für HDMI machen…
  • REBOOT -> Ausgabe sollte jetzt auf dem TFT sein.

Doohan ist tot, Nimoy ist tot, aber diesen Blog gibt es noch

12 Apr

Mit gelindem erschrecken musste ich feststellen, dass ich anscheinend nur in der Osterzeit genügend Freizeit habe, um nicht nur kleinere Projekte durchzuführen, sondern diese auch noch halbwegs angemessen zu dokumentieren. Auch diesmal ist das nicht besser als in den letzten Jahren.

Vor etwa vier Wochen bin ich endlich dazu gekommen meinen „QU-BD one“ 3D-Drucker zusammen zu bauen… etwas langwierig, da die Anleitung (http://q3dprinter.com/files/oneup/manual.pdf) im Netz aktueller waren als mein Bausatz aus der 1. Serie. Dazu mehr in einem eigenen Blogartikel.

Mein „Arducoder“ Projekt wurde inzwischen ebenfalls von einem viel ambitionierterem Elektronikbastler  – zumindest vom Namen her – übernommen. Ich wünsche ihm viel Glück und natürlich auch viel Erfolg!

Hier schon Mal ein paar Links dazu:

Von einem befreundeten Mitspieler aus der BSG-LarP Szene kam letzte Woche die Anfrage, ob ich ihm etwas Elektronik für sein „Ghostbusters Protonen Pack“ bauen könnte. Ja natürlich will ich das! Und diesmal habe ich zumindest schon das ein oder andere Foto vom Protoboardaufbau gemacht und werde diese dann im entsprechenden Blog verwerten…

Für die BSG-Larp Szene hatte ich dann auch etwas Elektronik zusammengebaut um Zielscheiben für den Beschuss durch NERF-Pistolen etc. auszuwerten. Der Prototyp ist „ausgeliefert“, ich warte auf Feedback. Eigentlich auch etwas hier für den Blog… so das war’s erstmal wieder…

mit meinem ArduCoder gehts weiter…

3 Apr

Bloggen macht Spaß! Friemeln auch!!

Mein aktuelles Langzeitprojekt „ArduCoder“ – abgeleitet von ArduinoTricorder– nimmt nach dem Umstieg auf Teensy 3.0 langsam wieder Tempo auf.Arducoder_1

Vielleicht liegt es auch daran, dass man schon eine Woche frei hat 😉
Aber auch daran, dass einige Bibliotheken inzwischen an den Teensy 3.0 angepasst wurden.

Was soll ein ArduCoder denn sein (werden)?

Inspiriert von Projekten wie z.B.: www.tricorderproject.org oder den Tricorder X Prize von Qualcomm, möchte ich meinen eigenen Tricorder bauen.

Das aktuelle Ziel ist ein handliches Gerät mit dem man möglichst viele verschiedene physikalische Größen messen und „auswertbar“ aufzeichnen kann.

Aktuell werden folgende Größen erfasst und angezeigt (geplant):

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftdruck (und daraus abgeleitet die Höhe über NN)
  • (Bewegung in x,y,z)
  • (Magnetfelder in x,y,z)

Ja, natürlich sind das die ‚einfachsten‘ Sensordaten die man erfassen kann! aber jeder fängt ja Mal klein an.

Demnächst werden die Werte dann auch hoffentlich auch auf SD-Karte als CSV für die weitere Auswertung zur Verfügung stehen.

Und so beginnt es nun…

2 Apr

Nach vielen Versuchen und Überlegungen, welche Themen es überhaupt Wert sein könnten, in einem Blogeintrag niedergeschrieben zu werden, bin ich heute Abend spontan auf ‚friemeln‘ gekommen.
Ein Wort, dass vieles mit dem ich seit langem meine wenige freie Zeit verbringe, ganz gut beschreibt.
Es betrifft nicht nur die Elektronische Welt, auch der Bereich des Programmieren gehört neben vielen anderen dazu.
In diesem Sinne lieber Leser, viel Spaß beim stöbern und mitlesen.